Weitere Untersuchungsmethoden

Nabelschnurpunktion

Bei der Nabelschnurpunktion kann unter Ultraschallsicht aus der Nabelschnur Blut entnommen und u.a. auf bestimmte Infektionen oder Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Mutter und Kind untersucht werden. Auf diesem Weg können dem Kind auch direkt Medikamente verabreicht oder z.B. bei Blutarmut Blut übertragen werden. Die Untersuchung hat ein Fehlgeburtsrisiko von ca. 1%.

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Fetoskopie

Bei der Fetoskopie kann das Kind durch ein dünnes Röhrchen betrachtet werden, das nach örtlicher Betäubung von außen durch die Bauchdecke bis in die Fruchthöhle geschoben wird. Zum Ausschluss oder Nachweis sehr seltener Haut- oder Stoffwechselerkrankungen können Gewebeproben aus der Haut oder der Leber entnommen werden. Die Untersuchung hat ein Fehlgeburtsrisiko von ca. 5%.

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Placentapunktion (Placenta = Mutterkuchen)

Entnahme von Mutterkuchengewebe ab der 13. Schwangerschaftswoche. Die Untersuchung wird wie die Entnahme von Mutterkuchengewebe ab der 13. Schwangerschaftswoche. Die Untersuchung wird wie die Amniocentese (Fruchtwasserpunktion ) durchgeführt. Sie erfolgt meist nur bei sehr speziellen Fragestellungen oder wenn es notwendig ist, dass ein Ergebnis sehr schnell vorliegt. Ansonsten wird eher die Fruchtwasserpunktion empfohlen, da hier weniger Nachteile und Risiken bestehen.

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Dopplersonografie

Bei dieser Untersuchung kann die Durchblutung der Nabelschnur und wichtiger Blutgefäße des Kindes gemessen und auf dem Ultraschallbild farbig dargestellt werden.
Wenn Zweifel an der ungestörten Entwicklung des Ungeborenen bestehen (dies kann z.B. bei mütterlichem Bluthochdruck sein), können durch diese Untersuchung genauere Informationen über das Gedeihen des Kindes gewonnen werden als beispielsweise durch die alleinige Messung seines Wachstums.

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